Zirkonoxid

Erst in neuester Zeit ist es durch computerunterstützte Herstellung möglich, dieses High-End Material so individuell zu fertigen, dass es auch in der Zahnmedizin Verwendung finden kann. Durch maschinelle Prozesse ist ein immer gleicher Qualitätsstand möglich.

Sicherheit: Klinische und materialwissenschaftliche Studien belegen, dass mit Zirkonoxidkeramik höchste mechanische Sicherheit und eine langjährige Patientenversorgung, auch im Seitenzahnbereich, gewährleistet ist.

Das Material Zirkonoxid

Zirkonoxid ist eine Hochleistungskeramik, die unter anderem in der Raumfahrt Anwendung findet. Es ist eine chemische Verbindung des seltenen Metalls Zirkonium mit Sauerstoff. Die chemische Formel ist ZrO₂. Häufig wird es auch Zirkoniumoxid oder Zirkonoxid genannt.



Farbe: weiss - elfenbein
Härte: hoch

ZENO™ Zr

Selbst für Allergiker und gesundheitlich geschwächte Patienten sind negative Reaktionen praktisch auszuschliessen. Zirkonoxid ist elektrisch nicht leitend und erzeugt somit kein Elektropotenzial.
Vorteile: Zirkonoxid bietet optimalen Schutz gegen unangenehme Kält- sowie Wärmeeinflüsse. Aufgrund der Metallfreiheitist keine Korrosion möglich.

Gerüstkeramik + Verblendkeramik

Aus der Gerüstkeramik wird ein Käppchen erstellt, das den Zahnstumpf abdeckt. Dieses Käppchen kann aus Edelmetall oder Keramik sein.Hier ist ein Keramik-käppchen aus Zirkonoxid, ähnlich stabil ist wie ein Edelmetallgerüst. Auf das Käppchen wird die sogenannte Verblendkeramik aufgebracht, die der Zahntechniker feinfühlig und unter Berücksichtigung der individuellen Zahnsituation und Zahnfarbe des Patienten herstellt. Es entsteht einvollkeramischer Zahn, der nur noch durch den Fachmann vom natürlichen Zahn unterschieden werden kann. Die Verblendkeramik ist weicher als die Gerüstkeramik, um die Gegenzähne zu schonen. Die Gerüstkeramik alleine wäre zu hart.

Anwendung

Die Keramiken Zirkonoxid und Aluminiumoxid werden seit mehr als 20 Jahren zur Herstellung von künstlichen Hüftgelenken verwendet. Diese Keramiken sind absolut gewebeverträglich. Sie bestehen im wesentlichen aus mineralischen Bestandteilen, wie sie teilweise auch in der Knochenstruktur enthalten sind. Somit entsprechen sie dem natürlichen Knochenmaterial am ehesten.